Kinderernährung

VEGAN für Kids

Was würden Kinder essen, wenn es keine Supermarkt-Kinder-Fertigprodukte gäbe? Um dies zu beantworten, sollten wir uns überlegen, wie sich ein Kind ernähren würde, das in der Natur mit all den gesunden Dingen aufwächst, die es für eine vollwertig pflanzliche Ernährung braucht. Wo würde es zugreifen? Sicherlich bei viel frischen Früchten, Knabberrohkost wie Karotten, Paprika, Kohlrabi und dergleichen. Und bestimmt auch bei allen Arten von Nüssen und Samen, bei Mais und anderem Getreide, fettreichen Früchten wie Avocado, und manchmal sogar bei Oliven.

Vorlieben - Stolperfallen

Im Grund greift es automatisch zu Süßem (höchstwahrscheinlich ungiftig und bringt Energie), Fettigem und Gehaltvollem (ebenfalls Energielieferant) sowie zu Salzigem (bindet Flüssigkeit). Übertragen wir diese Vorlieben auf die heutigen Supermarktregale, wird schnell klar, warum Kinder meist ausgerechnet Schokolade, Kekse, Chips und Limonade bevorzugen. Ihr Instinkt kann nicht zwischen Banane und Keks unterscheiden, sondern leitet sie in die Irre. Genau diese angeborenen Vorlieben macht sich leider auch die Lebensmittelindustrie zunutze – mit Kinderprodukten, die voller Zucker, Fett und Salz stecken.

Das Essverhalten lenken

Unsere Aufgabe als Eltern ist es, die ursprüngliche Auswahl, also die Auswahl bei vollwertig pflanzlicher Ernährung wiederherzustellen und die Kinder daraus innerhalb ihrer Grenzen auswählen zu lassen, sie dabei zu unterstützen neue Lebensmittel kennen und lieben zu lernen und ihre Reise auf dem Weg zu gesundheitsförderlicher Ernährung achtsam und geduldig zu begleiten. Wenn wir dies tun, müssen wir den Kindern nicht ständig erzählen, was gesund ist und was nicht. Im Gegenteil: Dies wäre kontraproduktiv, denn unsere Kinder verlören die Lust am Essen und lehnten unsere gesunden Produkte erst recht ab. Denn so macht Essen keinen Spaß. Wenn wir die richtigen Lebensmittel zwanglos anbieten, verhelfen wir unseren Kindern automatisch zu einem gesunden Essverhalten.

Eine gesunde Kinderernährung besteht also aus allem, was uns der vegane Ernährungsgüterzug, den wir als Pendant zur Ernährungspyramide für Kinder entwickelt haben, bietet: Aus Wasser und anderen energiearmen Getränken, aus Obst und Gemüse, Vollkorngetreide und Kartoffeln, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Pflanzendrinks, den richtig ausgewählten pflanzlichen Fetten und Ölen, aus Algen und einer kleinen Portion Süßigkeiten. Kekse sind nur sehr begrenzt vorhanden, der Obstkorb mit Bananen und anderen frischen Früchten sowie Wasser jedoch stets zugänglich.

Kritische Nährstoffe

All dies wird ergänzt mit notwendigen und förderlichen Supplementen, vor allem Vitamin B 12, Vitamin D und Omega-3 Fettsäuren sowie ggf. Jod und Selen. Auch die Proteine sowie Eisen, Calcium, Zink und Vitamin B2 müssen wir im Blick behalten, doch in der Regel wird all dies durch eine vollwertige, pflanzliche Ernährung und die entsprechenden Zubereitungsmethoden gedeckt. Der Versorgungsstatus sollte einmal jährlich mittels Blutuntersuchung geprüft werden, wodurch sich Ernährung und Nahrungsergänzung anpassen lassen…

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Auszug aus dem Artikel aus Ausgabe 05/2020 „VEGAN für MICH“

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