Vegan, preiswert, köstlich

Wunderbare Linsenvielfalt

Vegan, preiswert und köstlich: Linsen erleben durch die vegane Küche eine Renaissance als Grundnahrungsmittel und erobern ihren Platz bei vielen Sterneköchen

Die Linse gehört zu den ältesten Nahrungspflanzen der Menschheit. Wildfrüchte lassen sich bereits aus der Alt- und Mittelsteinzeit nachweisen. Im Mittelmeerraum wurden erste Kulturformen vermutlich um 7000 v. Chr. angebaut. Für unzählige Generationen von Indern und anderen Asiaten wurde die eiweißreiche Nahrungspflanze zu einer der wichtigsten Nährstoffquellen. So kommt es, dass die indische Küche eine Vielzahl von Köstlichkeiten kennt, die aus Linsen zubereitet werden – wie beispielsweise Dhal, Püree, Süppchen, Füllungen, Salate oder Currys.
Leider kommen Hülsenfrüchte in Deutschland viel zu selten auf den Tisch: Von etwa 700 Kilogramm Nahrungsmitteln, die ein Durchschnittsdeutscher pro Jahr verzehrt, entfällt nicht einmal ein Kilogramm auf Hülsenfrüchte. Vielleicht nicht verwunderlich, machten doch viele von uns in ihrer Kindheit eine traumatisierende Bekanntschaft mit Linseneintöpfen in Form von braunem Matsch.
Glücklicherweise erweiterte gerade die gesundheitsbewusste vegane Bewegung mit ihrem Bedürfnis nach hochwertigen Eiweißquellen dieses Rezeptspektrum ganz erheblich, sodass wir heute wunderbare Linsengerichte zaubern können.

Gesunde Linsenpower
Die Linse ist nicht nur äußerst preisgünstig, lange haltbar und anspruchslos in der Lagerung – sie ist zudem äußerst vitalstoffreich. Wie alle Hülsenfrüchte sind auch Linsen mit ihren 24 Prozent Eiweißgehalt richtige Powerpakete. Als Proteinquelle enthalten sie allerdings nicht alle essenziellen Aminosäuren gleichzeitig, weshalb eine Kombination mit Getreide ratsam ist, wie zum Beispiel Linsencurry mit Reis, Linseneintopf mit Spätzle oder Linsensuppe mit Vollkornbrot.
Linsen enthalten wenig Fett, dafür reichlich Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor, Zink und Kalzium, ferner die Vitamine E, B1, B6 und Provitamin A. Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavone, Saponine und Phenolsäuren mit antioxidativem und cholesterinsenkendem Effekt bieten die kleinen Feldfrüchte. Hinzu kommt ein hoher Gehalt an Ballaststoffen, die Dickdarmkrebs vorbeugen, den Cholesterinspiegel senken, die Verdauung fördern, Blutzuckerspitzen verhindern, die Darmzotten von Ablagerungen reinigen, entgiftend wirken und sättigen. Insgesamt belegen Studien, dass der regelmäßige Verzehr von Linsen und anderen Hülsenfrüchten das Risiko für koronare Herzkrankheiten, Krebs und Übergewicht vermindern (Koerber,
Männle & Leitzmann, 2012).

Hierbei handelt es sich um einen kurzen Auszug aus der Ausgabe der Vegan für mich 02/2020.

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