Ihr Kind kann sich im Laufe dieses sechsten Monats voraussichtlich mit gestreckten Armen im Liegen hochstemmen und sogar gleichzeitig schon nach etwas greifen. Es rollt vom Bauch auf den Rücken, macht sogar schon erste Kriechbewegungen. Es plaudert viel vor sich hin und wendet sich sprechenden Personen zu. Bald kann es auch schon Gegenstände von seiner einen in die andere Hand geben. Das ist eine enorme Leistung. Sie sollten jetzt allmählich das Kind auch dann sichern, wenn es im Babywagen sitzt, damit es sich nicht über Rand stemmt oder wälzt. Wahrscheinlich kann es das noch nicht, doch es ist besser, zu früh daran zu denken, als wenn das Kind bereits beweist, dass es geht.
Missverständnisse
Viele Babys protestieren lautstark, wenn sie etwas nicht erreichen oder bekommen können. Überhaupt kriegen viele Kinder jetzt Wutanfälle, weil sie etwas tun möchten, das sie noch nicht können. Es ist eben manchmal gar nicht leicht, noch so klein zu sein. Auch verstehen die Eltern einen oft nicht, was alles noch schwieriger macht. Wenn man sich zum Beispiel auf dem Schoß von Papa oder Mama plötzlich kräftig wegstemmt, einfach nur, weil man schon seine Muskeln testen und am liebsten loskrabbeln möchte. Und die das dann falsch verstehen und glauben, man wolle runter vom Schoß, auf die Decke oder die Babywippe. Kaum haben sie einen da hin gelegt, wird man natürlich wütend, denn das war gar nicht gewollt. Oft wird man dann als Baby launisch genannt, obwohl doch alles nur ein Verständigungsproblem ist.
